Gott nahen? (Hebräer 10,19-25)
Durch wen können wir Gott nahen? (V19-21)
Jesus hat die Hindernisse beseitigt. Sein Opfer ermöglicht uns, zu Gott zu kommen. Er hat den Weg freigemacht.

Der Vorhang zum Allerheiligsten ist beseitigt.

Wie können wir uns Gott nahen? (V.22a)
Durch den Glauben können wir Gott nahen. (Heb. 11,6)
Mit aufrichtigem, ehrlichen, offenen, wahrhaftigem Herzen können wir zu Gott kommen.

Warum kann ich Gott nahen? (V.22b)
Jesus hat hat mich durch sein Blut gereinigt. Mein Herz ist gereinigt  (die Quelle des Bösen: Mat 15,19

Ist der Zugang zu Gott immer da? (V.23)
Trotz unsrer Schwächen dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott seine Zusage einhält und wir zu ihm kommen dürfen (V.23). Wir dürfen Gott nahen weil ER es versprochen hat und nicht weil wir es verdient hätten.

Gemeinsam Gott nahen? (24-25)
Welche Voraussetzungen gelten, wenn wir uns gemeinsam Gott nahen möchten? Sind es dort andere Voraussetzungen?
Wenn unser gereinigtes Herz offen und ehrlich auf die Geschwister zugeht, dann können wir die Dinge praktizieren, die unser Zusammenkommen bestimmen sollen.

War ich dabei, oder habe ich die Stunde versäumt?
Bin ich mit den Gedanken dabei, oder sind meine Gedanken wo anders.
Bin ich mit dem Herzen dabei oder mit meinem Willen (so muss es gehen und nicht anders)
Höre ich nur die Worte, die gesagt werden oder das was mir Gott sagen möchte.
Nehme ich teil am Geschehen oder versäume innerlich die Stunden.
Lenkt mich die Stunde auf die Unzulänglichkeiten der Brüder oder auf die Größe Gottes.

• Aufeinander achthaben
Um aufeinander zu achten, muss man sich kennen.
Freude und Leid miteinander teilen. Wer sich nicht mitteilt, dem kann auch nicht geholfen werden. Wer sich dem anderen nicht öffnet, der bleibt unbeachtet.
Aufeinander achthaben geht in zwei Richtungen. Jeder braucht Korrektur oder Kritik. Keiner ist perfekt. Die Liebe soll das Ziel sein. Achthaben bedeutet, nicht den Aufpasser zu spielen, sondern die Geschwister vor Bösem zu bewahren.
Was hilft den Geschwistern am Glauben dran zu bleiben...was bringt sie näher zu Jesus..?

• Gegenseitig ermutigen
Das ist keine Einbahnstraße. Jeder braucht die Ermutigung, dran zu bleiben. Ermutigen heißt, gutes hervorzuheben. Für gute Dinge loben, sich bedanken für Dienst und Hilfe....
Manchen muss man auch Mut zusprechen. "Du schaffst das. Jesus hilft dir. Ich bete für dich." Das sind ermutigende Worte...

• Gegenseitig zu guten Taten anspornen
Ein klärendes Gespräch wird leichter, wenn man noch einen neutralen Bruder/Schwester an der Seite hat.
Geschwister zu besuchen und praktisch zu helfen.
Jemanden anrufen und sich erkundigen, wie es geht.
Hilfeleistungen in Nachbarschaft und Gemeinde.
Gemeinsam den Saal instandhalten...
Oft braucht es nur einen, der die Not sieht und anpackt, damit andere dazukommen um mitzuhelfen.

 

Siehe auch: Jakobus 1

12 Denn das Wort Gottes ist
• lebendig und
• wirksam.
Es ist schärfer als das schärfste zweischneidige Schwert,
• das die Gelenke durchtrennt und
• das Knochenmark freilegt.
Es dringt bis in unser Innerstes ein
und trennt
• das Seelische
• vom Geistlichen
Es richtet und beurteilt
die geheimen
• Wünsche und
• Gedanken unseres Herzens.
13 Vor Gott ist ja nichts verborgen.
Alles liegt nackt und bloß vor den Augen dessen da,
vor dem wir Rechenschaft ablegen müssen.

Epheser 6:17 -20(DL1912) 
und nehmt
den Helm des Heils und
das Schwert des Geistes,
welches ist das Wort Gottes.
 



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Gottes Wort wirkt an uns durch seinen Geist.
Es ist zweischneidig. Es kann Angreifen und gleichzeitig abwehren (zur Seite und nach hinten). Oder im Burgturm die Seite wechseln.

Die Innenwirkung des Wortes Gottes


Gottes Wort und Geist hilft uns zwischen dem zu unterscheiden, was unsere Gedanken und Wünsche sind und was Gottes Gedanken und Wünsche mit uns sind.

Gottes Geist wirkt durch sein Wort, dass wir Gefühle (Seele) und Geist (unser Denken) unter seinen Willen stellen können.

Es zieht die klare Linie zwischen dem was ich will und dem was Gott will.
Gottes Wort und sein Geist in uns haben auch eine Innenwirkung.

Sprueche 3:5-7 (DL1912)
5 Verlaß dich auf den HERRN von ganzem Herzen
und verlaß dich nicht auf deinen Verstand;
6 sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen,
so wird er dich recht führen.
7 Dünke dich nicht, weise zu sein,
sondern fürchte den HERRN
und weiche vom Bösen.

Die Außenwirkung des Wortes Gottes
Doch das Schwert nützt nur dem etwas im Kampf, der wachsam ist und nicht nachlässig. Der seine Kraft sinnvoll und bedacht einsetzt.
Das Schwert des Geistes kann nur sinnvoll eingesetzt werden, wenn man weiß, wozu man es bekommen hat.
Wer zu unbedacht wild um sich schlägt trifft das Ziel nicht.

1 Korinther 9:25-27 (ELB)
25 Jeder aber, der kämpft, ist enthaltsam in allem;
jene freilich,
• auf daß sie eine vergängliche Krone empfangen,
wir aber
• eine unvergängliche.
26 Ich laufe daher also,
• nicht wie aufs ungewisse;
ich kämpfe also,
• nicht wie einer, der die Luft schlägt;
27 sondern
•  ich zerschlage meinen Leib und
•  führe ihn in Knechtschaft,
auf daß ich nicht,
• nachdem ich anderen gepredigt,
• selbst verwerflich werde.

Wenn ich anderen predige soll ich mir bewusst sein,
dass dieses Wort auch für mich gilt.

Das Volk Israel wollte nicht für Gott kämpfen. Sie wollten nicht die gottlosen Kanaaniter vertreiben, wie es Gott ihnen aufgetragen hatte. Sie wollten lieber in ihren geregelten Sklavendienst zurück oder in der Wüste bleiben.

Anstatt sich als Werkzeug Gottes gebrauchen zu lassen, haben sie sich in der eintönigen Wüste von ihm versorgen lassen.

Sie haben es vorgezogen in der Wüste zu bleiben anstatt Gott beim Wort zu nehmen und mit ihm Siege zu erringen.

Kampf und Gebet hängen eng miteinander zusammen.
2.Mose 17
Das Volk murrte bei Rephidim weil es kein Wasser hat.
Mose soll auf den Felsen schlagen und sie bekommen Wasser.
Gestärkt ziehen sie gegen die Amalekiter in den Krieg.
Mose betet auf dem Berg mit erhobenen Händen..
So lange er betet hat das Volk die Oberhand.

Epheser 6:17 -20(DL1912) 
und nehmet
den Helm des Heils und
das Schwert des Geistes,
welches ist das Wort Gottes.
18 zu aller Zeit betend
mit allem Gebet und Flehen in dem Geiste,
und eben hierzu wachend in allem Anhalten und Flehen
für alle Heiligen,
19 und für mich,
auf daß mir Rede verliehen werde
•  im Auftun meines Mundes,
• um mit Freimütigkeit kundzutun das Geheimnis des Evangeliums,
20 (für welches ich ein Gesandter bin in Ketten),
damit ich in demselben freimütig rede, wie ich reden soll.

Zur Ruhe kommen

 

Hebräer 4,2

2 Denn die Rettungbotschaft wurde uns genauso verkündigt wie jenen damals in der Wüste.
Aber ihnen nützte es nichts,
weil ihr Hören
nicht mit Glauben verbunden war.
...
10 Denn wer in diese Ruhe hineinkommt,
wird sich von all seiner Arbeit ausruhen
so wie Gott von der seinen ruht.
11 Wir wollen deshalb alles daransetzen,
zu dieser Ruhe zu gelangen,

Wann kam Gott zur Ruhe?
- Nachdem er die Schöpfung vollendet hatte
Er war nicht erschöpft von seinem Werk.
Es war alles sehr gut.
Er ruhte von seinem Werk.
Er war zufrieden.

Wann kommen wir zu Gottes Ruhe?
- wenn wir ein ganzes "Ja" zu Gottes Weg mit uns gefunden haben
- wenn wir die Werke annehmen , die er für uns bereitet hat.
- wenn wir uns von Gott aus der Wüste herausführen lassen
- wenn wir aufhören zu murren und stattdessen alles dankbar annehmen, was er uns gibt
- wenn wir endlich damit aufhören uns anzustrengen etwas für Gott tun zu wollen.

 

Wenn ich nicht mehr
unter dem Gesetz bin,
sondern unter der Gnade,
dann kann ich endlich tun und lassen
was Christus will.
(H-J. Eckstein)

Zum Vorbild für uns...

1 Korinther 10:1-6 (ELB)
1 Denn ich will nicht, daß ihr unkundig seid,
Brüder, daß unsere Väter
• alle unter der Wolke waren und
• alle durch das Meer hindurchgegangen sind,
• 2 und alle auf Moses getauft wurden in der Wolke und in dem Meere,
• 3 und alle dieselbe geistliche Speise aßen,
• 4 und alle denselben geistlichen Trank tranken; denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der sie begleitete.
5 (Der Fels aber war der Christus.)
An den meisten derselben aber hatte Gott kein Wohlgefallen, denn sie sind in der Wüste hingestreckt worden.
6 Diese Dinge aber sind als Vorbilder für uns  geschehen,  daß wir nicht nach bösen Dingen gelüsten,
gleichwie auch jene gelüsteten.
....
1 Korinther 10:10, 16-18, 21, 23-24 (ELB)
10 Murret auch nicht, gleichwie etliche von ihnen murrten und von dem Verderber umgebracht wurden.
.....
16 Der Kelch der Segnung, den wir segnen,
ist er nicht die Gemeinschaft
des Blutes des Christus?
Das Brot, das wir brechen, ist es nicht die Gemeinschaft des Leibes des Christus?
...
17 Denn ein Brot, ein Leib sind wir, die Vielen, denn wir alle nehmen teil an dem einen Brote.
...
23 Alles ist erlaubt, aber nicht alles ist nützlich;
alles ist erlaubt, aber nicht alles erbaut.
24 Niemand suche das Seine, sondern das des anderen.